Herzlich willkommen in der Gemeinde Lunzig

Unser Ort kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Schon zur Zeit der Ersterwähnung, im Jahre 1462 gab es hier ein Rittergut mit großem Grundbesitz.
 

Das ehemalige Rittergut von Lunzig beherbergt heute freundliche Wohnungen.

Das 1662 erbaute und 1707 erweiterte Rittergut ist das dominante Gebäude des Ortes. Was kaum einer weiß, ist, dass nach 1720 die Verbreitung des Kartoffelanbaus der geamten Region von Lunzig aus begann. Im Rittergut kann nach Voranmeldung eine liebevoll gestaltete Dauerausstellung und Dokumentation über die Geschichte des Ortes besucht werden.
 

Lunziger Markt 2012

Der kleine 160-Seelen-Ort, der im Jahr 2012 seine 550-Jahr-Feier beging, ist weithin bekannt. Besonders der jährliche, traditionelle Bauern- und Trödelmarkt zieht immer wieder tausende Besucher an. Die Tradition des Trödelmarktes geht bis auf ein im Jahr 1603 ausgestelltes Dokument zurück.
 

Hotel und Gaststätte Zur Linde in Lunzig

Am 17. Juni 1906 wurde in Lunzig ein eigenes Schulgebäude eingeweiht. In den fünfziger Jahren unterrichtete der Lehrer "nur" noch Schüler der 1. bis zur 4. Klasse. Seit Januar 1966 besuchten dann alle Schüler die Zentralschule Wildetaube. Das Schulgebäude wurde zum Hotel und Gaststätte "Zur Linde" umfunktioniert. Das Haus wurde mehrfach mit dem Prädikat "Thüringer Gastlichkeit" ausgezeichnet.

 
Weiterhin gibt es in Lunzig einen botanischen Gebirgspflanzengarten, in dem man Pflanzen aus aller Welt vorfindet. Dieser Garten wurde in den 90er Jahren von der Familie Noll angelegt und findet sich eingebunden in eine frühdeutsche Wallanlage. Die gesamte Anlage wird von einer imposanten, ca. 500 Jahre alten, Eiche überdeckt.
 
Blick auf die LeubatalsperreUnweit des Ortes findet sich die Leubatalsperre, welche in der Zeit von 1975 bis 1981 angelegt wurde.

 

Zwölf Kilometer ausgebaute Forst- und Wanderwege an den Ufern der Leubatalsperre laden zur Bewegung an frischer Luft und zum Verweilen ein. Für eine aktive Freizeitgestaltung können Ruderboote ausgeliehen und Floßfahrten über die Nachbargemeinde Hain angemeldet werden.

 

Bei einem Spaziergang am Ostufer der Leubatalsperre ist ein Bodendenkmal zu sehen, das Kaulicht mit der Teufelskanzel. Hier soll der Teufel zu den Heiden gepredigt haben.